Homöopathie was ist das?

Von den angewendeten Therapiemethoden der Heilpraktiker ist die Homöopathie eine schon sehr lange und effektive angewandte Methode. Fast gleichzeit wie in der Humanmedizin  vor 200 Jahren wurde die Homöopathie angewendet.
Im Vergleich zum “normalen Tierheilpraktiker” werden sie bei mir "nur" homöopathisch behandelnt und bei jedem Tier ganzheitlich behandelt. Mit zum Tragen kommt die Tierpsychologie, denn Körper und Seele sind auch beim Tier eine Einheit, der man helfen muss gesund zu sein.
Jeder wird hier seine Methode finden um ans Ziel zu kommen, bei uns ist es eben die klassische Homöopahtie.

 

Therapie für Tiere: Tierhomöopathie
Die Homöopathie wurde vor ca. 200 Jahren von Samuel Hahnemann für die von ihm entwickelte Heilmethode erschaffen. Heute findet man den Begriff immer wieder missbarucht bei z.B. Futterzusatzmitteln, Salben, oder auch bei alt bekannten (bewährten) Hausmittel wird als Homöopahtie bezeichnet, darum möchten wir noch etwas genauer drauf eingehen.
Die Homöopathie beruht auf drei Hauptprinzipien:
Die Potenzen:
Für homöopthischen Mittel werden als Grundstoffe aus dem Mineral, Tier und Pflanzenreiches genommen, aber auch sogennante Nosoden (Krankheitsstoffe versch. Art) werden zur Herstellung verwendet. Die Ursubstanzen werden z.B. mit MIlchzucker in einem festgelegten Verhältnis  wie z.B. 1:100  einer Verdünnung unterzogen und so dann auch bezeichnet. Bei Tropfen ist es natürlich Alkohol.
Z.B. D 1 = 9 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen Urtinktur  bei D2 sind es dann 9 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen D1.
Je stäker das MIttel potenziert wird um so weniger enthält es vom Ausgangsstoff, aber um so stärker wirkt es.
D1= 9 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen Urtinktur
D2= 9 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen D1
C1= 99 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen Urtinktur
C2= 99 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen C1
Bei akuten Leiden sollte man D1 bis D6 verwenden, bei subakut und  subchronisch D7 bis D30 und bei chronischen Leiden über D30(hierzu aber  auf jeden Fall Fachmann hinzuziehen)
Die Ähnlichtkeistregel:
Beispiel: geschnittene Zwiebel bewirkt, dass die Augen tränen und die Nase läuft, eingesetzt wird sie wenn die Augen tränen oder bei Schnupfen.
Die Arzneimittelüberprüfung:
Sehr starke Überprüfung von Patien und Umwelt. Bei Menschen oft im Selbstversuch(Versuche am gesunden Menschen), beim Tier viel durch Beobachtung und Übertragung von Erfahrungen beim Menschen.
Auch wird der Patient als Typ versucht einzuteilen und je nachdem wird dann dieses oder einanderes Mittel gegeben. Wichtig eben, man muss erfahren was das Mittel am gesunden Menschen bewirkt um dann nach der Ähnlichkeitsregel ansetzen zu können.

Ein weiterer Punkt ist oft, dass man hierbei ein wenig Geduld mitbringen muss und nicht gleich bei einmaliger Gabe eine Besserung feststellen kann. Auch die Denkweise muss geändert werden man sucht nicht ein Mittel gegen eine Krankheit sondern eines was dem Patienten und der Krankheit am ähnlichsten ist. Beim Schulmediziner wird das Symptom gesucht und er sieht als erstes die Krankheit und behandelt sie dann, das Umfeld und die Befindlichkeit  wird meist nicht beachtet. Der Homöopaht sieht als erstes das Symptom bzw. alle Symptome des Patienten und behandelt dann dieses.


Ein Beispiel:
Nehmen wir eine akute Erkrankung  z.B. des Atemapperates bei einem Tier.
Der Schulmediziner therapiert aufgrund des Lokalbefundes und je nach Schweregrad entscheidet er sich bei jedem Patienten mit den gleichen Untersuchungsergebnissen für z.B. Expektorantien, Bronchospasmolytika, Chemotherapeutika und/oder Glucocorticosteroide. Die Medikamente werden in der Regel schnell helfen - Behandler und Tierhalter sind zufrieden.
Sehr oft ist damit aber die Ursache nicht beseitigt und je nach dem wird immer wieder ein neues Symptom auftreten bis am Ende eine chronische Bronchitis das Ergebnis ist.

Im gleichen Fall der  Homöopath, er geht ganz anders an den Fall heran und sieht den Patienten als Individum dass sich nicht mehr im Gleichgewicht befindet und deswegen Symptome zeigt. Ein Patient zweigt sich abweisend, fröstelnd, ängstlich der andere zeigt sich gereizt, durstig, erhitzt, ....  und wird dementsprechend ansetzen. Schon dieser kleine Einblick zeigt, dass man dieses Krankheitsbild ganz unterschiedlich behandeln und muss daher den Zustand seines Patienten in seiner Gesamtheit sehen und das Wesen des Patienten erkennen. Und dann kommt eine der oben genannten Regeln zum Einsatz:
 Mittelfindung nach der hahnemannschen Regel: "Similia similibus curantur"- Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden!
D.h., wenn bei der Arzneimittelprüfung am gesunden Menschen ein Mittel eine bestimmte Art Husten hervorruft, dann wir dieses Mittel bei einem Patienten mit ähnlichem Husten eingesetzt. Die Krankheit wird nicht unterdrückt sondern es wird versucht den Erkrankten zu stärken und ihn wieder in sein Gleichgewicht zu bringen. Dies geht nur solange, wie noch genügend Lebenskraft/energie im Körper des Kranken ist.